geht an: herr paul.
la und ich waren am samstag abend im theater im centro soziale.
sollte kultur für kleines geld sein.
info aus dem centro soziale:
"herr paul
ein stück von tankred dorst.
seit jahren wohnt herr paul mit seiner schwester louise im hinterhaus einer stillgelegten seifenfabrik. nur die geistig behinderte anita leistet ihm beizeiten gesellschaft . als helm, der erbe der seifenfabrik, seiner freundin lila und helms geldgeber schwarzbeck plötzlich auftauchen, ist es mit der ruhe vorbei. herr paul soll aus seinen räumen verschwinden, denn helm und schwarzbeck wollen in dem fabrikgebäude eine großwäscherei errichten. doch so leicht gibt sich paul nicht geschlagen! herr paul von tankred dorst ist eine parabel über die schwächen der tüchtigen und die stärken der trägen."
wir hin, zwei karten hatte ich schon vorbestellt.
auf dem emailausdruck stand drauf: eintritt frei, spenden erwünscht.
karten abgeholt bei einem netten herren, der dann zu uns sagte, das finanzielle wird nebenan geregelt.
ok.
la und ich gaben eine spende.
der kommentar von der dame an der kasse: spenden sehen wir erst ab 10€ an.
ich habe mich irgendwie diskriminiert gefühlt. das ist keine kultur für kleines geld in einem sozialzentrum.
für 10€ kann ich auch schon in die großen theater der stadt.
trotzdessen hat sie mit einem verkniffenen lächeln unsere minispende angenommen und uns viel spaß gewünscht.
ich hab erstmal eine zigarettenlänge gebraucht, um wieder runterzukommen von meiner wut.
wie nach meiner einschätzung dann, kamen auch sehr viele bonzen hin. von kultur für kleines geld, konnt ich nur auf der bühne was entdecken.
sehr kleiner raum. bühne und zuschauerraum hielten sich die waage. die stühle waren hintereinander gestellt, so, dass man in den letzten reihen wirklich kaum noch etwas sehen konnte, es eher als hörspiel zu nutzen war.
der anfang des stückes war noch ganz nett. wenn auch nicht klar ersichtlich, worauf es hinnausführen soll. etwas skurril.
bei skurril blieb es dann auch. der großteil des stückes glänzten die schauspieler durch ihre lautes organ.
ich habe mir die hälfte der zeit die ohren zugehalten, da es anders kaum auszuhalten war.
wo dramatik nicht unbedingt eben durch lautstärke zu trage kommt, in diesem stück wohl aber so angesehen war.
den eigentlichen inhalt, wie er beschrieben wurde, konnte man nicht wirklich verfolgen. es war letzendlich nur diffus.
meine freundin wollte schon in der halbzeit gehen, wie sich hinterher herausstellte, sagte aber leider keinen ton, wir wären sonst gegangen.
sehr schade! denn ich habe mir viel mehr von versprochen. da es ja auch in dem stück um die tragik der derzeitigen wohnlage in hamburg geht.
la und ich waren am samstag abend im theater im centro soziale.
sollte kultur für kleines geld sein.
info aus dem centro soziale:
"herr paul
ein stück von tankred dorst.
seit jahren wohnt herr paul mit seiner schwester louise im hinterhaus einer stillgelegten seifenfabrik. nur die geistig behinderte anita leistet ihm beizeiten gesellschaft . als helm, der erbe der seifenfabrik, seiner freundin lila und helms geldgeber schwarzbeck plötzlich auftauchen, ist es mit der ruhe vorbei. herr paul soll aus seinen räumen verschwinden, denn helm und schwarzbeck wollen in dem fabrikgebäude eine großwäscherei errichten. doch so leicht gibt sich paul nicht geschlagen! herr paul von tankred dorst ist eine parabel über die schwächen der tüchtigen und die stärken der trägen."
wir hin, zwei karten hatte ich schon vorbestellt.
auf dem emailausdruck stand drauf: eintritt frei, spenden erwünscht.
karten abgeholt bei einem netten herren, der dann zu uns sagte, das finanzielle wird nebenan geregelt.
ok.
la und ich gaben eine spende.
der kommentar von der dame an der kasse: spenden sehen wir erst ab 10€ an.
ich habe mich irgendwie diskriminiert gefühlt. das ist keine kultur für kleines geld in einem sozialzentrum.
für 10€ kann ich auch schon in die großen theater der stadt.
trotzdessen hat sie mit einem verkniffenen lächeln unsere minispende angenommen und uns viel spaß gewünscht.
ich hab erstmal eine zigarettenlänge gebraucht, um wieder runterzukommen von meiner wut.
wie nach meiner einschätzung dann, kamen auch sehr viele bonzen hin. von kultur für kleines geld, konnt ich nur auf der bühne was entdecken.
sehr kleiner raum. bühne und zuschauerraum hielten sich die waage. die stühle waren hintereinander gestellt, so, dass man in den letzten reihen wirklich kaum noch etwas sehen konnte, es eher als hörspiel zu nutzen war.
der anfang des stückes war noch ganz nett. wenn auch nicht klar ersichtlich, worauf es hinnausführen soll. etwas skurril.
bei skurril blieb es dann auch. der großteil des stückes glänzten die schauspieler durch ihre lautes organ.
ich habe mir die hälfte der zeit die ohren zugehalten, da es anders kaum auszuhalten war.
wo dramatik nicht unbedingt eben durch lautstärke zu trage kommt, in diesem stück wohl aber so angesehen war.
den eigentlichen inhalt, wie er beschrieben wurde, konnte man nicht wirklich verfolgen. es war letzendlich nur diffus.
meine freundin wollte schon in der halbzeit gehen, wie sich hinterher herausstellte, sagte aber leider keinen ton, wir wären sonst gegangen.
sehr schade! denn ich habe mir viel mehr von versprochen. da es ja auch in dem stück um die tragik der derzeitigen wohnlage in hamburg geht.
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